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Paul Janke im Interview mit Myprotein | Fitness während des Lockdowns

Im Interview mit Myprotein sprach Paul Janke vor Kurzem über sein Wohlbefinden während der Pandemie und darüber, wie er sich im letzten Jahr in Form gehalten hat.

Weiterhin ging es um Pauls Training vor dem Promi-Boxen, seine anstehenden Pläne im kommenden Jahr und um seinen 40. Geburtstag im September diesen Jahres.

 

Du hattest schon einmal davon gesprochen, dass 2020 nicht einfach für dich war, weil ja viele deiner Events wegen Reise-Einschränkungen gecancelled wurden. Jetzt wo so langsam alles wieder zur Normalität zurückkehrt, worauf wirst du dich in nächster Zeit konzentrieren? Auf welche Projekte können wir uns mit dir freuen?

Paul: „Naja, ich bin erst mal gespannt, ob das dann wirklich auch alles so eintritt. Also ich sehe mit 2020 oder 2021 ehrlich gesagt auch noch nicht alles so rosig, es zieht sich ja doch alle sein bisschen hin. Also wenn ich mal ehrlich bin ich habe gerade das Gefühl dass wir in Deutschland so’n bisschen nem dritte Welt Land ähnlen.

Ich sag mal so: Ich hoffe natürlich und ich bin positiv dass 2021 besser wird aber ich sehe es ehrlich gesagt noch nicht so. Ich meine heute kam auch wieder die Nachricht, dass alle Festivals für 2021 abgesagt sind und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Wasen oder Oktoberfest oder große Veranstaltungen dieses Jahr stattfinden.

Ich glaube ehrlich gesagt dass wir da immer so ein bisschen vertröstet werden und gerade in meiner Branche, klar ich mache Fernsehen auf der einen Seite, aber wenn ich ehrlich bin lebe ich eigentlich von den Veranstaltungen mehr als vom Fernsehen. Fernsehen ist immer wichtig um gebucht zu werden, aber leben tu ich von den Veranstaltung und da sehe ich dieses Jahr ehrlich gesagt auch noch schwarz.“

 

Du hast dich ja auch im letzten Jahr immer fit gehalten und sogar Muskeln aufgebaut. Wie hast du es geschafft, dich trotz Lockdown um deine Gesundheit zu kümmern und vor allem dich fit zu halten?

Paul: „Also erstmal wohne ich ja mittlerweile auf Mallorca, das heißt wir hatten es eigentlich im ersten Lockdown deutlich schlechter, als in Deutschland. Wir hatten glaube ich 7 Wochen Ausgangssperre, das heißt wir durften nicht mal spazieren gehen oder laufen. Da habe ich mich nicht immer dran gehalten, wenn ich ehrlich bin.

Aber ansonsten hatten wir es eigentlich besser. Ich habe mir zu Hause ein Fitnessstudio eingerichtet, ich hab ne große Terasse, ich hab mir das eigentlich so hingebaut dass das alles machbar war. Auf Mallorca haben jetzt die Fitnessstudios ja auch schon wieder auf, die haben viel später geschlossen, also hatten wir jetzt eigentlich nur eine kurze Zeit, in der wir keinen Sport machen konnten, wie wir es gewohnt waren.

Insofern hatte ich da jetzt mehr Glück als in Deutschland, wo die Fitnessstudios jetzt seit 4 Monaten zu sind,  und konnte in der letzten Zeit immer trainieren. Klar, normalerweise spiele ich einmal die Woche Fußball, spiele Tennis und so weiter. Das war dann auch nicht so machbar, wie normal – aber ich hab mir da schon es so gelegt, dass ich immer Sport machen konnte.“

Paul Janke im Interview mit Myprotein | Fitness während des Lockdowns


 

Und wie sah es psychisch aus? Wie sehr hat das letzte Jahr dich mental beeinflusst und was hat dir am meisten geholfen, positiv zu bleiben?

Paul: „Auch wenn es sich in den letzten 5 Minuten vielleicht nicht so angehört hat – ich bin ein absolut positiver Mensch und auch optimistisch, aber man muss glaube ich auch realistisch bleiben. Trotzdem muss ich sagen: Klar wir hatten jetzt vielleicht 7 Wochen Ausgangssperre, aber wenn ich mir vorstelle eine Familie mit 3 Kindern, die 7 Wochen nicht rausdürfen und die vielleicht keine Terasse hat, ist das natürlich ne andere Situation, als bei mir jetzt.

Ich glaube, dass ich es im Allgemeinen von der Situation besser hatte, als viele andere. Ich bin alleine, da geht man sich nicht so auf die Nerven. Klar, eine Partnerschaft hat auch viele Vorteile, aber in dem Fall, wenn man dann aufeinander sitzt über die Zeit, kann es schon sehr belasten. Ich glaube ich bin in einer guten Situation gewesen, um die Situation besser zu meistern als andere.“

 

Hat Sport dabei auch eine Rolle gespielt?

Paul: „Ich möchte mich nicht ausweiten, inwiefern ich das konnte, aber ich habe Möglichkeiten geschaffen, um normal zu trainieren. Ich muss ganz ehrlich sagen: Hätte ich die Situation nicht gehabt, normal Sport machen zu können, glaube ich schon, dass es mich sehr belastet hätte.

Sport ist halt ein großer Teil von mir und wenn ich ehrlich bin was ich die letzten Monate so gemacht habe dann ist das wirklich Sport und Essen. Für mich ist auch ins Restaurant gehen oder draußen nen Kaffee trinken einfach Lebensqualität.

Wenn man sich das in Deutschland die letzten Monate mal anschaut, da wäre ich durchgedreht. Da muss ich sagen bin ich in einer besseren Situation und für mich sind Restaurant und Cafebesuche und Sport, neben der Gesundheit natürlich, das wichtigste und das hatte ich bei mir.“

 

Du warst letztes Jahr beim Promi-Boxen! Ich habe schon mitbekommen, du meintest du hast es davor unterschätzt. Wie war die Vorbereitung darauf, im Bezug auf Training und bist du einer besonderen Diät gefolgt?

Paul: „Ja, ich konnte dem leider nicht ganz folgen. Normalerweise wären eigentlich 8 Wochen angesetzt gewesen, ich hatte leider eigentlich nur fünfeinhalb Wochen Zeit. Ich habe fünfeinhalb Wochen zwei mal am Tag trainiert, aber jeder Sport unterscheidet sich natürlich. Im Fitnessstudio belastest du dich natürlich anders, wie beim Fußballspielen und Boxen ist nochmal eine ganz andere Belastung.

Eigentlich dachte ich, ich komm da hin – ‚Mensch Paul, ich bin ja fit, ich kann 10 Kilometer laufen, kein Problem‘ – aber Boxen ist da sehr speziell. Es geht nicht darum 10 Kilometer zu laufen und eine Dreiviertelstunde Puste zu haben, sondern du musst eigentlich zwei Minuten mit einem Puls von 200 klar kommen. Dann hast du eine ganz kurze Regenerationspause und dann geht es weiter. Es ist wirklich eine Belastung, die ich so auch nicht kannte und die mich sehr gefordert hat.

Obwohl ich dann verloren habe, war das eine ganz tolle Erfahrung. Im Ring stehen ist einfach was ganz besonderes. Jedes mal vorm Sparring bin ich morgens aufgestanden und dachte: Warum sind meine Beine so schwer? Man unterschätzt das. Wenn du im Ring stehst und die Glocke läutet und du weißt, da will dir jemand auf die Schnauze hauen, dann ist das nicht nur Fitness, sondern auch ein enormer psychischer Druck.

Aber es war ein Abenteuer und eine mega Erfahrung die ich nicht missen möchte. Ich kann jedem nur ans Herz legen, dass Boxtraining eigentlich das Beste ist, was du für deinen Körper tun kannst, weil du alle Muskelgruppen trainierst.“

 

Wir haben ja schon viele verschiedene Seiten von dir im TV gesehn, vom Bachelor zu Lets Dance zu Schlag den Star. Hast du momentan irgendwelche Sendungen im Kopf wo du mal richtig Lust hättest als nächstes mitzumachen?

Paul: „Auch das ist im Moment sehr schwierig. Ich hätte jetzt im Moment einige Fernsehprojekte gehabt, die sie aber zurückgestellt haben. Es ist auch immer schwierig über TV Formate zu sprechen, weil das ja oftmals geheim ist.

Wenn man sich mal andere Formate anschaut, zum Beispiel das Dschungelcamp, das konnte ja in Australien gar nicht stattfinden. Auch Promis unter Palmen wurde gerade gedreht, die mussten dann wirklich 14 Tage vorher nach Asien reisen und dort in Karantäne ausweilen vor den Dreharbeiten. Es ist im Moment einfach super schwierig.“

Paul Janke im Interview mit Myprotein | Fitness während des Lockdowns


 

Würdest du Datingshows nochmal eine Chance geben?

Paul: „Also ich sag immer niemals nie, aber irgendwann – sag ich mal – ist der Drops dann auch gelutscht. Ich meine, ich war jetzt beim Bachelor, habe auch Bachelor in Paradise als Kandidat gemacht und dann zuletzt ja auch nur noch als Barkeeper, weil ich mich da auch schon rausziehen wollte.

Ich glaube mit Dating ist dann irgendwann auch Schluss. Ich würde niemals nie sagen, aber eigentlich ist Dating etwas, dass ich im Moment nicht machen möchte.“

 

Als Urbachelor und bekannter Frauenschwarm gibt es immer wieder Gerüchte um dein Liebesleben. Suchst du gerade aktiv nach der richtigen oder hast du vielleicht schon jemanden im Auge die wir noch kennenlernen dürfen?

Paul: „Natürlich weiß ich, dass Frauen immer ein Thema sind – interessiert sich ja auch jeder dafür. Ist ja auch klar, ich meine, ich war der Bachelor und da geht es nun mal um die Liebe. Der Bachelor ist jetzt 9 Jahre her, natürlich gab es seit da auch mal die ein oder andere Dame und auch über längere Zeit.

Im Moment kann ich eindeutig sagen, ich bin Single. Ich hatte aber länger jemanden. Ich bin immer sehr vorsichtig was das angeht. Also, wenn ich mir zum Beispiel Pietro Lombardi angucke, das nervt dann nur noch. Ist nicht böse gemeint, ich mag Pietro, aber dieses hin und her mit Melissa, geküsst oder doch nicht und dann Laura, sind sie wieder zusammen oder auseinander oder nein, hat sie ihn nur ausgenutzt? Das ist nicht meins. Wenn ich euch jemanden vorstelle, dann ist das die Frau die ich auch heiraten möchte und mit der ich Kinder haben möchte.

Wenn ich mir das vorstellen kann, mache ich das. Wenn das in der Schwebe ist, behalte ich es erst mal für mich und gucke, wie sich das entwickelt, genau um dem vorzubeugen, dem ganzen hin und her und ob sie vielleicht doch nur durch mich in die Öffentlichkeit will. Da guck ich mir erst mal an, ob es auch so funktioniert, ohne dass man gleich in die Öffentlichkeit geht, aber wenn es klappt, bin ich der letzte der eine Frau verstecken will.

Natürlich ist es durch mein Bachelorimage rein beruflich immer besser, wenn ich alleine bin, aber ich will auch keine Frau verstecken. Wenn ich eine Frau liebe dann möchte ich sie ja auch zeigen und mit ihr zusammen sein.“

 

Ich weiß, dass dir Familie sehr wichtig ist und dass du mit deiner Schwester eine sehr enge Beziehung. Wie denkst du den zum Thema Familie gründen, vor allem mit eigenen Kindern. Ist das ein Wunsch von dir?

Paul:“Ich wollte immer Familie haben. Ich glaube, wir sind auf der Welt, um uns fortzupflanzen. Und viele sagen mir: ‚Mensch Paul, ich glaube du wärst ein gutter Papa‘ – also das definitiv.

Trotzdem muss ich sagen, wenn ich mir vorstelle, ich würde jetzt Papa werden… ich weiß nicht ob ich mein Kind im Moment so aufwachsen sehen möchte mit Maske und keinem Spielplatz. Du guckst ja den Leuten gar nicht ins Gesicht, die haben ja alle Maske auf. Ich meine die Frau ist eh nicht da im Moment mit der ich das gerne machen würde, insofern stellt sich die Frage nicht.

Es ist im Moment einfach eine ganz besondere Situation, wo ich mir nochmal überlegen würde, ob ich das in der jetzigen Situation machen würde.“

 

Heißt das, du machst dir da noch keinen Zeitdruck und kannst es dir vorstellen, dir auch noch ein paar Jahre Zeit dafür zu nehmen?

Paul: „Naja, ich bin ja der Opa Bachelor mitlerweile, das weiß ich ja. Ich werde ja auch dieses Jahr 40, insofern geht es steil bergab! (lacht)

Nein, also ich glaube wir Männer sind da ja entspannter. Ich möchte natürlich auch kein Opa sein, wenn ich mal Papa werde. Nicht dass die Mitschüler dann sagen, wenn ich mein Kind abhole: ‚Mensch holt Opa dich heute von der Schule ab‘. Aber ich glaube wir Männer haben da ein bisschen mehr Zeit als ihr Frauen.“

Paul Janke im Interview mit Myprotein | Fitness während des Lockdowns


 

Corona hat es nochmal schwerer gemacht überhaupt auf Dates zu gehen und Leute kennenzulernen. Wie war das für dich? Bist du überhaupt auf Dates gegangen oder warst du komplett abstinent oder auf Datingseiten unterwegs?

Paul: „Also ich bin ehrlich gesagt nicht unbedingt ein Freund von Dating Apps. Mittlerweile ist ja auch Instagram fast schon eine Dating App, wenn man ehrlich ist. Ich bin da immer sehr vorsichtig. Gerade in der heutigen Welt von Social Media erkenne ich ja selbst Kollegen manchmal nicht, wenn ich die auf Bildern sehe. Es gibt ja mittlerweile auch 1000 Filter und alles kann man ändern. Man kann auch ein völlig anderer Mensch sein.

Klar erkennt man auf Bildern schon mal in welche Richtung es geht. Videos oder bewegte Bilder sagen schon 1.000 Mal mehr al sein Foto, aber ich bin ein absoluter Freund vom Sehen. Ich glaube was für eine Aura jemand hat und ob er Charisma ausstrahlt, spürst du halt nur, wenn du jemanden live siehst. Das ist einfach so.“

 

Du wirst ja dieses Jahr 40!  Ein großer Meilenstein! Wenn wir davon ausgehen dass hoffentlich vor September wieder Normalität einkehrt, was hast du dann vor, wie feierst du?

Paul:“Wenn es irgend möglich ist, würde ich wahrscheinlich größer feiern, aber das sind im Moment Spekulationen, ob es stattfinden kann oder nicht. Es wäre ja schön, dass man den 40. feiert und auch so, dass man wieder zusammen feiern kann.“

 

Noch zu was Ernsterem: Du hast beide deiner Eltern sehr früh an Krebs verloren. Macht dir das älter werden da auch manchmal Angst? Wie gehst du damit um und was ist dein Ausblick aufs Leben nach 40?

Paul:“Eigentlich muss ich sagen, habe ich überhaupt keine Angst. Ich glaube, jeder der schon mal jemanden verloren hat – gerade die Eltern – ich hatte ein super Verhältnis und die schönste Kindheit, die man sich vorstellen kann. Ich glaube meine Eltern haben einen großen Anteil daran, wer ich heute bin und was ich auch verkörpere. Ich bin einfach nur dankbar, dass meine Eltern mir Werte mit auf den Weg gegeben haben, die es leider heutzutage zu 90% überhaupt nicht mehr gibt, habe ich das Gefühl.

Ich frage mich heutzutage manchmal, ob die Menschen die Kinder in die Welt setzen auch überlegen, ob sie das überhaupt wollen. Manchmal habe ich das Gefühl, jeder denkt nur noch an sich, ob das Kind jetzt mit lautem Gameboy neben dir im Flieger sitzt und das ganze Flugzeug unterhält, das verstehen ich nicht. Man muss doch auch die Gesellschaft sehen und nicht nur sich. Ich bin natürlich mega traurig dass ich meine Eltern verloren habe, aber jeder verarbeitet das natürlich auch anders. Ich hab es eigentlich eher immer verdrängt, wenn ich ehrlich bin, weil ich wusste, dass mich das traurig macht, wenn ich darüber nachdenke. Aber ich kann es nicht ändern, insofern muss man mit den Gegebenheiten so leben, wie sie sind. 

Ich kann es nicht rückgängig machen und ich finde, man muss immer das beste daraus machen. Es ist so wie es ist, man muss es positiv sehen. Ich bin auch kein Freund von negativen Gedanken, sondern ich glaube an das Gesetz der Anziehung. Ich glaube, wenn du positives denkst, dann ziehst du das auch automatisch an.“

Paul Janke im Interview mit Myprotein | Fitness während des Lockdowns


 

Tolle Einstellung! Also freust du dich auf jeden Fall auf deinen Geburtstag und was danach kommt?

Paul: „Ach ich glaube 40, da kommen die grauen Haare, es kommen mehr Falten, natürlich ist es nicht mehr, wie mit 20. Wenn ich damals Fußball gespielt habe und die 35-jährigen zu mir gesagt haben: ‚Mensch, komm du erst mal in mein Alter‘, da hat man immer so gelacht und dachte, es wird schon nicht so schlimm sein.

Aber es ist nun mal so, dass die Regeneration und alles andere sich im Alter umstellt und es schwieriger ist, so in Form zu bleiben wie mit 20. Aber man muss das Alter akzeptieren und auch die eine oder andere Falte gehört zum älter werden dazu. Insofern glaube ich, ich möchte gar keine 20 mehr sein.

Ich bin gesund und kann immer noch alles machen, wozu ich Lust habe. Insofern genieße ich eigentlich jedes Alter und ich glaube das gehört auch zum Älter werden dazu.“

 

Du scheinst eher skeptisch gegenüber Social Media zu sein. Wie kommt das?

Paul: „Social Media geht mir im Moment ehrlich gesagt auf die Nerven. Wenn ich das nicht beruflich bräuchte, hätte ich mir schon manchmal überlegt mich abzumelden. Ich finde zum Teil ist es schlimm geworden. Ich habe da noch relative Glück, auf meinem Instagram ist eigentlich 95% positiv. Ich habe auch keine großen Hater, die mich beschimpfen. Hast du immer mal dabei, aber ganz wenig bei mir, toi toi toi!

Aber ich weiß nicht, die Leute sind nur noch mit Social Media beschäftigt, egal wo du bist. Ich finde, es nimmt halt überhand. Das Geltungsbedürfnis der Leute ist einfach so extrem, wo ich mir denke, man muss jetzt auch nicht alles mit allen sharen. Ich finde es teilweise echt grenzwertig.

Wir haben ja auch mehrere Fälle, wo es einfach dieses Mobbing gibt. Einige haben ein dickes Fell, ich meine mir kann jemand was sagen und es interessiert mich überhaupt nicht, aber ich denke gerade jüngere Mädels nehmen sich dann doch das ein oder andere zu Herzen – und das gehört da einfach nicht hin.“

 

Aber es gehört ja wie du meintest auch in deiner Branche einfach dazu. Geht es soweit, dass du vor hast dich irgendwann komplett zurück zu ziehen?

Paul: „Ich habe wirklich schon das eine oder andere Mal darüber nachgedacht. Wenn man sich einige Kanäle anguckt sind die ja eher eine Dauerwerbesendung. Ich finde es auch vollkommen okay, wenn man mal Werbung macht, dagegen habe ich nichts. Ich verstehen auch die Mädels, die damit viel Geld machen und eigentlich nichts anderes machen als Werbung.

Nur was ich fahrlässig finde, ist, wenn man teilweise für Produkte wirbt, die überhaupt nicht zu dir passen und die auch am Ende scheiße sind. Da verkaufst du den Leuten irgendeinen Mist – klar du wirst dafür bezahlt, aber du stehst nicht hinter dem Produkt und du weißt am Ende ist das Produkt einfach Mist.

Ich habe da auch schon lukrative Sachen abgesagt, weil ich der Meinung bin, ich kann nur ein Produkt vermarkten bei dem ich dahinter stehe und es auch zu mir passt.“

 

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Stepanie Masterson

Stepanie Masterson

Autor und Experte


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