Wir haben Aerial Arts ausprobiert | So wirst du *WIRKLICH* fit

Dieses Jahr haben wir es uns, in Form der #OwnTheSummer Kampagne, zur Aufgabe gemacht, etwas völlig Neues auszuprobieren. Vergiss‘ deine übliche Routine und verlasse deine Komfortzone.

Um dich zu inspirieren und dir den Start zu erleichtern, haben Lauren Dawes und ich einige aufregende neue Sportarten und Möglichkeiten für dich ausprobiert und neue Diättrends getestet.

Diese Woche bestand unser Training aus jeder Menge schwingen, drehen und rollen. Wir haben eine Aerial Arts Fitnesseinheit mit Seidenbändern, Reifen, Gurten und Acrobalance für dich getestet.


 

Wir waren sehr aufgeregt, dass wir einen ganzen Vormittag damit verbringen konnten, unsere Balance und Kraft zu testen. In einem großen Lagerhaus in Manchester, voll mit Seidenbändern, Reifen, Polestangen und vielem mehr, ist das Cloud Aerial Arts Studio untergebracht.

Als wir ankamen, hießen uns Maria und Kit an der Rezeption sofort willkommen, bevor wir den eigentlichen Ort des Geschehens erreichten. Was weniger schön war, war die Tatsache, wie weit hoch man tatsächlich von den Seidenbändern nach oben gezogen werden konnte. Zum Glück blieben wir für das erste Mal ziemlich nah am Boden.

Am Anfang gab es zuerst ein kleines Warm-Up, bevor wir uns ans eigentliche Training machten.


 

Aerial Silks (Seidenbänder)

 

Wenn du noch nie davon gehört hast, dann ist es am einfachsten zu erklären, wenn du dir zwei sehr lange Bänder, die von der Decke herabhängen, vorstellst. Diese Bänder kann man heraufklettern, um sehr weit oben ziemlich beeindruckende Übungen auszuführen. Oder man macht es wie wir und bleibt erst mal nur ein paar Meter über dem Fußboden.

Als erstes haben wir gelernt, wie man mit den Füßen solche Knoten macht, dass man sicher in den Bändern stehen kann und wir haben ein paar einfache Bewegungen, wie z.B. Spagat, versucht – sogar ein paar Übungen auf dem Kopf waren dabei.

Auch wenn du jetzt denkst, dass das enorm grazil und flexibel klingt, können wir bestätigen, dass es verdammt anstrengend ist. Der Sinn hinter der ganzen Mühe liegt darin, fit genug zu sein, um es einfach aussehen zu lassen. Lauren und mir fehlt es leider an Oberkörperkraft.

Es hat extrem viel Spaß gemacht und wir haben uns tierisch gefreut, wenn wir die Figur letztendlich gemeistert hatten. Jeder der ein anstrengendes Training sucht, dass auf Kraft basiert, ist hier sehr gut aufgehoben.


 

Aerial Hoop (Reifen)

 

Auf die Reifen habe ich mich tatsächlich am Meisten gefreut. Aber auch hier stellte sich sehr schnell heraus, dass es sehr viel härter war, als es aussieht. Offensichtlich könnten wir auch ein paar Lektionen in Anmut und Haltung gebrauchen, wie man in dem Video unschwer erkennen kann.

Das Training mit den Reifen erfordert noch mehr Oberkörperkraft, um sich überhaupt an dem Reifen hochziehen zu können, aber es hat unfassbar viel Spaß gemacht, damit durch den Raum zu schwingen und (mit Marias Hilfe) nicht zu oft herunterzufallen. Das wir so schnell eine kleine Abfolge von Übungen lernen konnten, war ebenfalls sehr ermutigend.

Es wäre sehr interessant zusehen, was wir mit mehr Kraft auf die Beine stellen könnten. Die Reifen kneifen zwar ganz schön in die Beine, aber Maria und Kit versicherten uns, dass man sich daran gewöhnt. Schaut euch unsere kleine Routine an, wenn ihr was zum Lachen haben wollt…

 

Bänder

 

Das war mit Abstand das schwierigste Training an diesem Tag. Dafür brauchten wir jede Menge Oberkörperkraft, die wir beide nicht haben. Kit gab sich jede Menge Mühe, um uns wenigstens ein paar Übungen beizubringen.

Mit seiner Hilfe haben wir es sogar geschafft, ein paar Bewegungen auszuführen – aber ich denke, wir müssen beide noch jede Menge Klimmzüge machen, bevor wir das wieder versuchen sollten.


 

Acrobalance

 

Vergiss‘ die Seidenschals, Bänder oder Reifen. Beim Acrobalance geht es nur darum, die eigene Körperkraft und die des Partners zu nutzen. Auch hier sah bei Kit alles sehr viel einfacher aus, wenn man in Wirklichkeit doch eigentlich eher die Kraft von Supermann braucht und jede Menge Balance.

Wir haben die ein oder andere Position, mit ein wenig Hilfe, erfolgreich absolviert. Dabei liegt der eine Partner – mit nach oben ausgestreckten Beinen und Armen – auf dem Rücken und balanciert den anderen, auf den Füßen liegend, in der Luft. Für diese Übungen braucht man allerdings auch jede Menge Vertrauen in den Partner…


 

Wir haben Maria von Cloud Aerial Arts ein paar Fragen gestellt…

Wie hast du mit Aerial Fitness angefangen? Hast du vorher andere Sportarten gemacht?

Ich habe als Sekretärin in einem Büro gearbeitet. Einige Kolleginnen schlugen vor einen Pole Fitnesskurs zu besuchen. Ich habe es geliebt und bin jede Woche zu diesem Kurs gegangen. Das war vor zehn Jahren.

Ich habe das Fitnessstudio gehasst und vorher nie Sport gemacht. In der Schule habe ich Sport immer gehasst, da ich auch einfach schlecht darin war. Hierbei war ich am Anfang zwar auch schlecht, aber ich hatte wenigstens Spaß dabei – egal wie oft ich fiel oder versagte. Nach ein paar Wochen merkte ich allerdings, wie ich stärker wurde und ich wollte immer weiter trainieren, um noch weitere neue Bewegungen zu erlernen und besser zu werden.

 

Was ist deiner Meinung nach die größte Herausforderung beim Aerial Fitness?

Die größte Herausforderung liegt darin, wie schwierig es noch werden kann. Ich mache das jetzt seit zehn Jahren und es gibt immer noch eine Menge Bewegungen, von denen ich nur träumen kann. Es überrascht mich immer, wie kreativ Leute bei Aerial Arts werden können und es gibt immer etwas Neues zu lernen.

 

Welchen Rat hast du für jemanden, der gerade mit Aerial Arts anfängt?

Jeder ist am Anfang schlecht. Lass dich nicht davon abschrecken, wenn du beim ersten Mal deinen Körper nicht anheben kannst. Wenn du dran bleibst, dann wirst du überrascht sein, was du alles schaffen kannst.

Suche nach dem nächsten Aerial Arts Center in deiner Nähe und buche einen Kurs!

 

Unser Fazit

Das war das spaßigste und herausforderndste Workout, dass ich seit langem absolviert habe. Wenn du dabeibleibst, wirst du dadurch deine Kraft und Flexibilität mehr steigern, als jedes Krafttraining es jemals könnte. Die freundliche Gemeinschaft ist vor allem für Anfänger großartig, da es so leichter fällt am Ball zu bleiben.

Wir werden auf jeden Fall weiter Kurse besuchen, um unsere Routine ein wenig aufzufrischen und um unsere – weit entfernt von perfekt – Reifenkür zu perfektionieren.

Hier sind ein paar der anderen Sachen, die wir für dich probiert haben:

Evangeline Howarth

Autor und Experte

Bereits in jungen Jahren nahm Evangeline im Wettkampfsport teil. Als qualifizierter RYA Beiboot Instructor versteht sie die Wichtigkeit einer vernünftigen Ernährung, um genug Energie im Extrem- und Ausdauersport zu haben, insbesondere aufgrund ihrer Erfahrung in britischen Olympioniken-Team und als Kapitän und Coach ihres Universitätsteams.

In ihrer Freizeit liebt es Evangeline laufen zu gehen - insbesondere Marathon. An Wochenenden praktiziert sie oft Wassersportarten oder genießt das Wandern. Ihre Lieblingsabende verbringt sich mit HIIT Einheiten oder Kniebeugen im Gym, bevor sie gut gewürzte Gerichte mit einer Menge Gemüse isst - yum!

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