Meditation meistern: Tipps von Myprotein’s Achtsamkeitstrainer

Das moderne Leben kann hektisch und stressig sein. Unser geschäftiges Leben gibt unserem Gehirn nicht viel Zeit, um sich auszuruhen (oder nimmt sich Zeit, um zu verstehen, wie wir uns wirklich fühlen). Wenn du von dem ständigen Hin und Her zwischen Arbeit, sozialen Ereignissen und allem anderen erschöpft bist, dann ist es an der Zeit, sich ein wenig um sich selbst zu kümmern.

Meditation ist eine zeit- und kosteneffektive Möglichkeit, durch die du dich mit der Gegenwert verbinden und ein wenig um deinen Geist kümmern kannst. Es gibt eine ganze Menge Beweise dafür, dass Meditation einem gut tun kann:

  • Eine Studie mit 3.500 Teilnehmern ergab, dass Meditation zur Stressbekämpfung beitragen kann (1).
  • Eine weitere 8-wöchige Studie über Achtsamkeitsmeditation half den Teilnehmern, ihre Angst zu verringern (2).
  • Studien an 4.500 Erwachsenen haben ergeben, dass Meditation in der Lage sind das Depressionsniveau zu reduzieren (3).

Meditation ist also nicht nur etwas, dass Mönchen vorbehalten ist – und in der Tat ist es möglich, dass so ziemlich jeder meditieren kann. Jederzeit und überall. Unsere Achtsamkeitstrainerin, Elizabeth, wird dir für den Einstieg ein paar wertvolle Tipps geben:


Beständigkeit ist der Schlüssel

 

„Wenn du deine Achtsamkeitsreise beginnst, musst du engagiert sein und dich zumindest an die täglichen Übungen halten. Es muss nicht jeden Tag zur gleichen Zeit sein, so lange du täglich übst.“

Wie jede andere Fertigkeit erfordert auch die Meditation das regelmäßige Übungen, um gut genug zu werden, um in den Genuss der Vorteile zu kommen. Obwohl du dich durchaus nach einer einmaligen Meditation ruhiger fühlen kannst, resultiert der langfristige Nutzen aus der Regelmäßigkeit der Meditation.

 

Hole dir ein wenig Unterstützung

 

Es gibt viele hilfreiche Ressourcen da draußen, so dass man nicht dasitzen und sich fragen muss, was um alles in der Welt man jetzt tun soll. Elizabeth sagt: „Benutze eine App – diese ist so konzipiert, dass sie dich durch den Prozess führt.“

Du solltest dich auch darüber informieren, welche Methoden für dich am besten geeignet sind. Es gibt viele Experten da draußen, die liebend gerne ihr Wissen mit dir teilen wollen. Wie bei jeder anderen Fertigkeit, so kannst du auch bei der Meditation aus der Erfahrung anderer lernen – nutze also auch diese Möglichkeit!

 

Wähle einen guten Ort

 

„Wenn du anfängst, dann versuche einen möglichst ruhigen Ort zu finden – dein Geist wird mehr umherwandern, wenn es überall Lärm oder Licht als Ablenkung gibt. Wenn du Hintergrundgeräusche willst, dann helfen natürliche meditative Melodien.“

Mit zunehmender Erfahrung wirst du auch in geschäftigeren Umgebungen meditieren oder die Selbstwahrnehmungsfähigkeiten anwenden können, die du in Alltagssituationen – wie z.B. einem stressigen Tag im Büro – gelernt hast.

 

Sei nicht zu hart zu dir

 

Sei nicht sauer auf dich selbst, wenn du es beim ersten oder gar zehnten Mal noch nicht geschafft hast. Es ist an der Zeit, sich selbst zu schonen und daran zu denken, dass das alles Teil des Prozesses ist.

„Es ist in Ordnung, dass dein Verstand wandert. Beachte nur, dass es passiert und bringe dich zurück zur Konzentration. Benutze deine Atmung, um dir dabei zu helfen.“

Wenn du erkennst, dass dein Verstand wandert (und das wird er auch), solltest du den Fokus sanft zu deiner Atmung zurückbringen, indem du deine Atemzüge zählst.

Elisabeth sagt: „Denke daran, dass es einige Zeit dauern wird, bis du es gelernt hast – es wird nicht über Nacht passieren. Ich bin seit mehreren Jahren dabei und kann für ½ und höchstens eine Stunde meditieren.“

Obwohl es Übung braucht, betont Elizabeth: „Die Mühe lohnt sich.“ Also: Nimm‘ dir ein paar Minuten Zeit und versuche es mit Meditation.

 

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References

1. Goyal, M., Singh, S., Sibinga, E. M., Gould, N. F., Rowland-Seymour, A., Sharma, R., … & Ranasinghe, P. D. (2014). Meditation programs for psychological stress and well-being: a systematic review and meta-analysisJAMA internal medicine174(3), 357-368.

2. Carmody, J., & Baer, R. A. (2008). Relationships between mindfulness practice and levels of mindfulness, medical and psychological symptoms and well-being in a mindfulness-based stress reduction programJournal of behavioral medicine31(1), 23-33.

3. Jain, F. A., Walsh, R. N., Eisendrath, S. J., Christensen, S., & Cahn, B. R. (2015). Critical analysis of the efficacy of meditation therapies for acute and subacute phase treatment of depressive disorders: a systematic reviewPsychosomatics56(2), 140-15 2.

Evangeline Howarth

Autor und Experte
Evangeline is a Veganuary convert and newbie vegan with a degree in English and French from the University of Nottingham. Having recently ditched the meat and dairy, she really enjoys the new flavours and cooking techniques she’s encountered on a plant-based diet. She’s been shocked by the millions of ways you can use tofu, however still hasn’t found a decent cheese substitute! When she’s not in the office or eating, Evangeline usually out running or sailing. As a qualified RYA Dinghy Instructor and a marathon runner, she knows the importance of providing your body with the right nutrients for endurance sports as well as a busy lifestyle. Find out more about Evie's experience here.