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Sind Energy Drinks schlecht für dich oder können sie auch gesund sein?

Energy Drinks: Entweder die flüssige Form von Junkfood oder ein Verbündeter für mehr Konzentration und Ausdauer. Aber sind Energydrinks schlecht für dich?

Für gesundheitsbewusste und sportliche Menschen stehen Energy Drinks zusammen mit Happy Meals und Tiefkühlkost auf der langen Liste der „Don’ts“, wenn es da rum geht, in Form zu bleiben. Die richtigen Getränke können jedoch genau das Gegenteil bewirken.

In diesem Artikel werfen wir einen genaueren Blick auf die guten, die weniger guten und die schlechten Seiten von Energy Drinks:

Sind Energy Drinks schlecht für dich oder können sie auch gesund sein?


 

Was sind Energy Drinks?

Du hast wahrscheinlich schon eine gute Vorstellung davon, was ein Energy Drink ist, aber es besteht eine gute Chance, dass du dir das sprudelnde Zeug vorstellen, welches du bei einem nächtlichen Ausflug mit Alkohol mischen.

Energy Drinks enthalten von Natur aus Inhaltsstoffe, welche dir einen Energieschub oder zumindest den Eindruck von zusätzlicher Energie geben. Die am häufigsten enthaltenen Inhaltsstoffe sind fast immer Koffein, häufig Taurin und manchmal Vitamine und Mineralien.

Doch nicht alle Energy Drinks sind gleich.

 

Sind Energydrinks schlecht für dich? Wenn ja, warum?

Eine Studie der Weltgesundheitsorganisation untersuchte die Sicherheit einiger der am häufigsten konsumierten Energy Drinks und äußerte Bedenken hinsichtlich des langfristigen, regelmäßigen Koffeinkonsums. Sie stellte jedoch fest, dass weitere Untersuchungen erforderlich sind, um die Auswirkungen zu ermitteln (1).

Eine weitere Besorgnis betraf den regelmäßigen Konsum von Energy Drinks in Kombination mit Alkohol, der die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass es zu nachteiligen Folgen wie Unfällen oder Verletzungen kommt.

Die letzte große Sorge betraf den Zuckergehalt einiger Energy Drinks, der bei regelmäßigem Konsum zu Fettleibigkeit führen kann. Allerdings enthalten nicht alle Energy Drinks große Mengen an Zucker – überprüfe also immer das Etikett, um sicherzugehen, dass du nicht unbemerkt zu viel unnötigen Zucker aufnimmst.

Sind zuckerfreie Energy Drinks also eine sicherere Alternative? Die zuckerfreien Varianten sind zwar nicht so schädlich für die Zähne, können aber dennoch zu anderen negativen Nebenwirkungen führen (2).

 

Die Nebenwirkungen von Energy Drinks

Der Missbrauch handelsüblicher Energy Drinks kann dazu führen, dass du alles andere als energiegeladen bist. Vielmehr kannst du deiner Gesundheit erheblichen und dauerhaften Schaden zufügen.

In kleineren Mengen kann ein durchschnittlicher Energy Drink kurzfristige negative Auswirkungen haben, wie z.B. Unruhe und Gereiztheit, aber in schlimmeren Fällen wurden die folgenden Nebenwirkungen gemeldet:

  • Schlechte Zahngesundheit
  • Fettleibigkeit
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Herz-Kreislauf-Probleme

Es gibt jedoch gesunde Energy Drinks, die keine solchen Nebenwirkungen haben – lese weiter, um mehr darüber zu erfahren.

 

Koffein in Energy Drinks

Koffein ist ein Stimulans. Es ist auch der Hauptbestandteil der meisten Energy Drinks und sollte nicht in großen Mengen konsumiert werden, wenn du schwanger bist oder stillst. Kürzlich wurde eine große, systematische wissenschaftliche Untersuchung durchgeführt, die zu dem Schluss kam, dass der Konsum von bis zu 4 Tassen Kaffee kein Gesundheitsrisiko birgt (das entspricht einer Gesamtmenge von bis zu 400 mg pro Tag) (3).

Koffein verbessert nachweislich die körperliche Leistungsfähigkeit, steigert die Ausdauer und sorgt für einen geistigen Vorsprung, indem es die Wachsamkeit erhöht und die Konzentration verbessert.

Das Koffein in Energy Drinks wird normalerweise aus Guarana oder Yerba Mate gewonnen. Das in Energy Drinks enthaltene Koffein ist dasselbe, wie das Koffein in einer durchschnittlichen Tasse Kaffee – es ist nur in höheren Mengen enthalten.

In einer 250 ml Dose eines durchschnittlichen Energy Drinks sind zwischen 40 und 360 mg Koffein enthalten. Eine ähnlich große Tasse Kaffee enthält etwa 100 mg Koffein. Wissenschaftliche Untersuchungen halten einen täglichen Koffeinkonsum von bis zu 400 mg für unbedenklich; der Koffeingehalt ist also nicht das Hauptproblem für die Gesundheit. Allerdings kann der Konsum von mehr als einem Getränk dazu führen, dass du den angenommenen sicheren Wert von 400 mg überschreitest.

 

Zucker in Energy Drinks

Die meisten herkömmlichen Energy Drinks enthalten zwischen 25 und 40 Gramm Zucker pro Portion, was etwa der Menge eines großen Schokoriegels entspricht.

Ein hoher Zuckergehalt erhöht nicht nur den Kaloriengehalt, sondern kann sich auch negativ auf deine Zähne, deinen Cholesterinspiegel, deine Blutzuckerkontrolle und dein Energieniveau auswirken.

Unser Körper braucht zwar Kohlenhydrate, aber raffinierter Zucker ist nicht die beste Energiequelle. Die negativen Auswirkungen des Zuckers aus Energy Drinks überwiegen oft die Vorteile.

 

Gesunde Energy Drinks

Wenn du schon einmal zu einem Energy Drink von der Stange gegriffen und ihn zwischen deinen Sätzen im Fitnessstudio getrunken hast, dann wird es Zeit, dass du dich nach einer gesünderen Alternative umsiehst.

Ein hochwertiges, gesundes Energiegetränk kann dieselbe Wirkung haben, wie ein Pre-Workout-Supplement, mit zusätzlichen Inhaltsstoffen (z.B. Aminosäuren). Nicht nur vor dem Training, sondern auch am Nachmittag kannst du so die Flaute überwinden, indem du dich für eine gesündere Alternative zu deinem üblichen Aufputschmittel aus der Dose entscheidest.

Suche nach Energy Drinks mit Inhaltsstoffen, die du kennst und denen du vertraust. Für eine bessere Leistung solltest du zum Beispiel nach folgenden Inhaltsstoffen Ausschau halten:

  • Koffein: Zur Leistungssteigerung und besseren Regeneration.
  • Aminosäuren: Insbesondere verzweigtkettige Aminosäuren (BCAAs) zur Unterstützung des Muskelaufbaus.
  • L-Theanin (insbesondere in Kombination mit Koffein): Zur Steigerung der Konzentration.
  • Vitamine und Mineralien: Insbesondere B-Vitamine, die Müdigkeit und Erschöpfung verringern.
  • Wenig Zucker: Dein Körper braucht Kohlenhydrate zur Energiegewinnung, aber nicht in der Menge, wie sie in ungesunden Energy Drinks enthalten sind, die dich erschöpft zurücklassen und deine Erholung nach dem Training beeinträchtigen können.

 

BCAA Drink

Unser BCAA Drink ist ein wohlschmeckendes Leistungsgetränk, welches pro Dose 5 Gramm lebenswichtige, muskelfördernde verzweigtkettige Aminosäuren (BCAAs) liefert und dir hilft, deine Fitness zu steigern.

Ohne Zucker, mit minimalen Kalorien und ohne Kohlenhydrate, aber dennoch mit einem schnell wirkenden Energieschub.

Erfahre hier mehr über BCAAs:

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Command Drink

Koffein kann dir zwar einen Energieschub liefern, aber manchmal brauchst du mehr davon. Wenn du dich konzentrieren und dein Gehirn auf Zack halten musst, enthält Command Cognizin (das hilft, den Acetylcholinspiegel im Gehirn zu erhöhen), um deine Schnelligkeit und Aufmerksamkeit zu steigern (4).

Und um dir einen noch größeren Vorsprung zu verschaffen, enthält Command L-Tyrosin, das die geistige Ermüdung verringert und dich zu Höchstleistungen anspornt (5).

 

Wann sollte man Energy Drinks trinken?

Da Energy Drinks Stimulanzien sind, kann ihr Koffeingehalt ein zweischneidiges Schwert sein. Im Fitnessstudio machen sie dich zwar stark, aber wenn sie zu kurz vor dem Schlafengehen eingenommen werden, können sie den Schlaf stören – was sich letztlich negativ auf das natürliche Energieniveau auswirkt.

Die Halbwertszeit von Koffein beträgt etwa 5 Stunden, d.h. die Hälfte der Koffeinmenge befindet sich nach dieser Zeit noch in deinem Körper (8).

Es wird empfohlen, Energy Drinks vor dem Training und bis zu 6 Stunden vor dem Schlafengehen zu konsumieren, um Schlafstörungen zu vermeiden. Das Training erhöht zwar den Stoffwechsel, aber nur die Zeit hat einen Einfluss auf den Koffeinspiegel im Körper.

 

Take Home Message

Nicht alle Energy Drinks sind schlecht für dich. Anstatt auf sie zu verzichten, solltest du vor dem Trinken die Nährwertkennzeichnung prüfen und auf nützliche Inhaltsstoffe, wie z.B. Koffein, BCAAs, Vitamine und Mineralien, sowie auf begrenzte Mengen an Zucker, achten.

 

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Unsere Artikel sollen informieren und lehren. Die dargebotenen Informationen sollten nicht als medizinische Ratschläge interpretiert werden. Kontaktiere bitte einen Arzt, bevor du mit der Ergänzung von Nahrungsergänzungsmitteln beginnst oder größere Veränderungen an deiner Ernährung durchführst.


  1. Jean, G. (2017). How can we restrict the sale of sports and energy drinks to children? A proposal for a World Health Organization‐sponsored framework convention to restrict the sale of sports and energy drinks. Australian dental journal62(4), 420-425.
  2. Clauson, K. A., Shields, K. M., McQueen, C. E., & Persad, N. (2008). Safety issues associated with commercially available energy drinks. Journal of the American Pharmacists Association48(3), e55-e67.
  3. Wikoff, D., Welsh, B. T., Henderson, R., Brorby, G. P., Britt, J., Myers, E., … & Doepker, C. (2017). Systematic review of the potential adverse effects of caffeine consumption in healthy adults, pregnant women, adolescents, and children. Food and Chemical Toxicology109, 585-648.
  4. Picciotto, M. R., Higley, M. J., & Mineur, Y. S. (2012). Acetylcholine as a neuromodulator: cholinergic signaling shapes nervous system function and behavior. Neuron76(1), 116-129.
  5. Strüder, H. K., Hollmann, W., Platen, P., Donike, M., Gotzmann, A., & Weber, K. (1998). Influence of paroxetine, branched-chain amino acids and tyrosine on neuroendocrine system responses and fatigue in humans. Hormone and Metabolic Research30(04), 188-194.
  6. Benowitz, N. L. (1990). Clinical pharmacology of caffeine. Annual review of medicine41(1), 277-288.


Claire Muszalski

Claire Muszalski

Zugelassene Diätassistentin

Claire ist eine, von der Academy of Nutrition and Dietetics registrierte, Ernährungsberaterin und ein, durch das International Consortium for Health and Wellness Coaching board-zertifizierter, Health & Wellness Coach. Sie verfügt über einen Bachelor-Abschluss in Biologie und einen Master-Abschluss in klinischer Diätik & Ernährung von der Universität in Pittsburgh.

Das Reden und Schreiben über Ernährung und Fitness ist Claire eine Herzensangelegenheit und sie liebt es ihre Erfahrung dafür zu verwenden, anderen beim Erreichen ihrer Ziele zu helfen.

Claire ist außerdem ein zertifizierter Indoor Cycling Instructor und sie liebt den mentalen und körperlichen Boost, den sie durch regelmäßige Yoga-Sessions bekommt. Wenn sie nicht gerade damit beschäftigt ist, sich fit zu halten, dann feuert sie die Heimatvereine von Pittsburgh an oder kocht für ihre Familie und sich in der heimischen Küche.

Finde hier mehr über Clairs Erfahrung heraus.


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